thumb 5b1Ganzheitlichkeit Blatt thumb 5b2Ganzheitlichkeit Wurzeln thumb 5b3Ganzheitlichkeit Blüte thumb 5b4Ganzheitlichkeit Baum

Wir sind sowohl Körper als auch Geist
Ganzheitlichkeit bedeutet, den Menschen umfassend als physisches, psychisches, soziales und geistiges bzw. spirituelles Wesen zu begreifen und ihn nicht auf seine biopsychische Körperlichkeit zu reduzieren. Wir sind immer auch Teil einer transzendenten Wirklichkeit, verfügen immer auch über eine Geistnatur bzw. über ein ausserkörperliches, geistiges Bewusstsein, das uns zur unumschränkten Liebe befähigt und Quelle unserer Weisheit und geistigen Freiheit ist.

In jedem Leben gibt es auch Schmerz
Ganzheitliches Denken sieht nicht nur das Lichte im Menschen. Es fordert uns auf, uns auch mit den dunklen Seiten in uns zu beschäftigen. Beispielsweise mit verdrängten Selbstanteilen, die voller Kraft wären, die wir aber nicht sehen, weil wir sie entwerten oder fürchten und darum ablehnen. Oder mit unserem Schmerz über fehlende Liebe und dem Leid, das wir erlitten oder anderen zugefügt haben (oder noch immer zufügen). Nur wenn wir uns auch damit auseinandersetzen, können wir uns weiter entwickeln und in realistischer Weise Glück und Erfüllung finden. 

Wir alle sind gleichwertiger Teil des Ganzen
Haben Sie schon einmal in die Augen eines Tieres geschaut und tiefe Verbundenheit empfunden? Oder Ähnliches mit einem Menschen erlebt, den Sie gar nicht mögen? Erfahrungen dieser Art sind Ausdruck unserer Liebesfähigkeit und ein Widerhall unserer geistigen Natur. Sie lassen uns erkennen, dass wir alle gleichen göttlichen Ursprungs sind, gleichermassen gewollt und geliebt. Und je mehr wir selbst lieben, desto mehr begreifen wir das.